Ihr Lieben!
Im Dezember habe ich endlich die Reise gemacht, die schon lange ganz oben auf meiner Bucket List stand. Ich war insgesamt neun Tage im Dezember weg und habe sehr viel zu erzählen. Deshalb werde ich die Erlebnisse aus dem Dezember auf drei Blogposts aufteilen. Hier kommt also der erste, viel Spaß beim Lesen!
Vor meiner Reise ist nicht viel passiert, ich habe mich nur an einem Vormittag mit Florentina getroffen. Wir waren zusammen in einem Crêpe Café und haben dort sehr leckere Crêpes gegessen! Ansonsten habe ich in der Woche vor meiner Reise nur gearbeitet und meine Reise vorbereitet.
Als ich von meiner Reise wieder zurück war, hat irgendwie eine ziemlich volle Zeit begonnen. Die Kinder sind ständig krank geworden und sind zu Hause geblieben, sodass ich viel arbeiten musste. Eigentlich ist das ja auch nicht schlimm, manchmal ist es nur etwas anstrengend, dass das so kurzfristig ist, weil ich dann meine Pläne umschmeißen muss und die Sachen, die ich eigentlich machen wollte, wann anders machen muss. Aber da kann ja auch niemand was für. Am Donnerstag nach meiner Reise hab ich mich vormittags wieder mit Florentina getroffen, wir haben Açaí Bowls gegessen. Danach waren wir ein bisschen einkaufen und mussten auch schon wieder zur Arbeit nach Hause.
Am Samstag danach sind meine Gastfamilie und ich nach Connecticut gefahren und haben da wieder eine Polar Express Experience gemacht. Das hatten wir ja im Jahr davor auch schon gemacht, allerdings 20 Minuten entfernt, anstatt 2-3 Stunden. Diesmal war es aber auch ein richtiger Zug, mit dem wir gefahren sind. Es war wieder ganz süß gemacht und die Kinder hatten auch Spaß. Wir sind halt mit einem alten Zug einmal im Kreis gefahren und währenddessen gab es im Zug ein Programm. Es gab ein paar Lieder, zwischendurch auch Kekse und Kakao und das ganze wurde von einer Schauspielerin gemacht. Es gab also in jedem Waggon des Zugs einen Schauspieler oder eine Schauspielerin, die halt das Programm da gemacht haben. Zwischendurch sind dann auch noch ein paar andere Schauspieler und Schauspielerinnen durch alle Waggons gelaufen und manchmal gab es auch draußen was zu sehen, wir sind nämlich am „Nordpol“ vorbeigefahren. Ich musste die Kinder abends ins Bett bringen, weil meine Gasteltern auf irgendeiner Feier waren. Die Kinder haben sehr lange gebraucht, um einzuschlafen, aber das fand ich eigentlich auch nicht so schlimm. Ich hatte erst an dem Morgen erfahren, dass ich die Kinder ins Bett bringen muss und habe mir dann vorgenommen, mir gar keinen Stress zu machen. Sonst habe ich immer hohe Erwartungen an mich selbst, aber an dem Tag war mir das egal hahah deshalb war es aber auch recht entspannt.



Am nächsten Tag hatte mein älteres Gastkind Geburtstag, ich war aber morgens trotzdem im Gottesdienst. Nachmittags habe ich ein bisschen Zeit mit den Kindern verbracht und dann kamen ein paar Gäste. Wir hatten einen entspannten Nachmittag und haben Pizza bestellt.
Am Tag vor Heiligabend kam Julia mit ihrer Gastfamilie und einer Freundin. Julia und ihre Freundin haben über Weihnachten bei mir und meiner Gastfamilie übernachtet und wir hatten eine ziemlich schöne Zeit zusammen. Wir waren drei Au Pairs und hatten drei Kinder und dann haben wir viel zusammen gespielt, das war ganz schön. So war ich auch an Heiligabend so beschäftigt, dass ich nicht wirklich Heimweh haben konnte. Vormittags habe ich die ganze Zeit mit den anderen verbracht und dann bin ich in meine Gemeinde hier zum Gottesdienst gefahren, wo ich auch wieder Musik gemacht habe. Der Gottesdienst war ziemlich schön eigentlich, es hat Spaß gemacht. Wir haben sehr viele Lieder gesungen und zwischendurch wurde die Weihnachtsgeschichte in kurze Abschnitte aufgeteilt gelesen. Eine kurze Andacht gab es auch. Nach dem Gottesdienst bin ich zur Familie der Schwester meiner Gastmutter gefahren, dort haben wir mit einigen Leuten Heiligabend gefeiert. Meine Gastfamilie war natürlich auch da und wir haben wieder chinesisches Fast Food gegessen. Es war aber eigentlich ein ganz schöner und entspannter Abend. Als wir wieder zu Hause waren und die Kinder geschlafen haben, hab ich meinen Gasteltern geholfen, die ganzen Geschenke einzupacken und sie unter den Weihnachtsbaum zu legen. Damit waren wir glaube ich so gegen Mitternacht fertig und ich bin dann auch ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen sind Julia und ihre Freundin sehr früh gegangen, denn sie haben die nächsten paar Tage in Manhattan übernachtet. Etwas später sind die Kinder dann auch aufgewacht und wir haben die Bescherung gemacht. Die Kinder haben wieder Unmengen an Geschenken bekommen, haben sich aber auch sehr gefreut. Mir haben meine Gasteltern ein nagelneues iPad mit Tastatur geschenkt… Sie meinten, meins sei ja nicht mehr so gut und so habe ich ein neues und gutes iPad für mein Studium. Ich fand das sehr sehr nett und habe mich darüber gefreut. Meine Gasteltern sind immer sehr großzügig und dafür bin ich sehr dankbar, obwohl es mir manchmal ehrlich gesagt auch etwas unangenehm ist. Ich habe vormittags ein bisschen mit den Kindern gespielt und ihnen geholfen, manche Geschenke aufzubauen und dann mit meiner Familie telefoniert. Da habe ich auch die Geschenke ausgepackt, die sie mir geschickt haben und mich ebenfalls sehr darüber gefreut! Nachmittags sind meine Gastfamilie und ich wieder zur Schwester meiner Gastmutter gefahren und haben dort mit den anderen Weihnachten gefeiert. Es war ein ziemlich schöner Nachmittag und wir sind sehr lange dort geblieben. Insgesamt hatte ich ein schönes Weihnachtsfest, das sich aber irgendwie nicht wirklich nach Weihnachten angefühlt hat, weil die ganze Zeit so viel los war.
Zwei Tage später war ich mit Florentina und ihrer Schwester, die sie über Weihnachten besucht hat, in der Stadt. Wir waren zuerst bei einem Café, das von der TV Serie „Friends“ inspiriert ist, am Times Square. Danach sind wir einfach ein wenig durch die Stadt spaziert, waren in ein paar Läden und sind später im Dunkeln durch den Schnee im Central Park gelaufen. Dann waren wir noch am Rockefeller Center, wo wir uns den Weihnachtsbaum angeguckt und Banana Pudding von der Magnolia Bakery probiert haben. Der war sehr lecker! Anschließend sind wir wieder zur Penn Station gelaufen, haben dort etwas gegessen und sind wieder zurück nach Hause gefahren. Wir hatten einen sehr schönen (und etwas kalten) Tag in der Stadt!









Am Dienstagabend habe ich nach der Arbeit Florentina und ihre Schwester abgeholt, wir haben uns von Starbucks Kakao gekauft und sind dann zu ein paar Häusern mit sehr vielen Weihnachtsdekorationen gefahren. Manche Leute hier dekorieren ihre Häuser ja richtig doll zu Weihnachten und das wollten wir uns gerne angucken. Wir haben auch einige sehr coole Häuser gefunden. Manche hatten sogar eine Lichtershow, die mit der Musik eines bestimmten Radiosenders synchronisiert waren. Also an den Häusern stand dann ein Schild mit der Radiofrequenz, die man einstellen sollte. Das fanden wir alle richtig cool, das hat voll Spaß gemacht, das anzugucken. Wir hatten also wieder einen sehr schönen Abend!
Am nächsten Tag war dann auch schon Silvester. Den Tag über ist eigentlich nicht viel passiert, aber abends bin ich dann in die Gemeinde hier gefahren, da haben sich nämlich ein paar Leute getroffen. Wir haben den Film „Jesus Revolution“ geguckt, gegessen und Gesellschaftsspiele gespielt. Eigentlich war der Abend auch ganz schön, vor allem als der Film vorbei war und wir gespielt haben. Irgendwann war dann auch Mitternacht, wir haben wieder die Übertragung von der Feier am Times Square geguckt und es war wieder ziemlich unspektakulär haha nach Mitternacht sind dann auch alle ziemlich schnell gefahren, sodass ich schon vor 00:30 Uhr wieder zu Hause war, das fand ich super!
Das war es dann also mit diesem Blogpost und mit dem Jahr 2025. Ich bin extrem dankbar für alle Erfahrungen, die ich in diesem Jahr machen durfte und alles, was ich erlebt habe! Ich konnte so viele tolle Dinge sehen, habe viele neue Leute kennengelernt und habe mein Leben als Au Pair, vor allem in der zweiten Hälfte des Jahres, sehr genossen. Ich danke euch für all eure Unterstützung und Interesse!! Ich freue mich, dass ihr immer meine Einträge hier lest und euch für das interessiert, was ich hier so mache und erlebe.
Ganz liebe Grüße und bis bald!

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