Ihr Lieben!
Hier kommt wie versprochen der Eintrag über meine Reise nach Nashville! Viel Spaß beim Lesen!
Ich bin am Mittwoch, den 10. Dezember mittags in Nashville gelandet und bin mit dem Bus erstmal in die Innenstadt gefahren, weil ich noch nicht in meine Unterkunft einchecken konnte. Dort habe ich bei Pharmacy Burger sehr lecker gegessen und mich langsam auf den Weg zu meiner Ferienwohnung gemacht. Da habe ich es sehr lange nicht geschafft, die Tür zu öffnen, was mich ein bisschen gestresst und verunsichert hat. Man musste da an der Tür so einen Code eingeben, aber irgendwie hat das die ganze Zeit nicht funktioniert und die Tür blieb halt geschlossen. Das war auch kein Hotelzimmer, sodass ich einfach bei der Rezeption hätte nachfragen können, sondern eine Ferienwohnung ohne Personal vor Ort. Aber irgendwann hat es dann zum Glück funktioniert und den Rest des Aufenthalts hatte ich keine weiteren Probleme mit der Tür. Den Rest des Tages hab ich nur noch in der Wohnung verbracht und bin irgendwann auch schlafen gegangen.



Am nächsten Morgen war ich erstmal sehr lecker bei The Pancake Pantry frühstücken, ich hatte Apple Walnut Pancakes. Danach bin ich den Broadway/Honky Tonk Highway entlang gelaufen. Dort gibt es sehr viele Bars und ganz viel Country Musik, wobei noch nicht so viel los war, weil es ja noch recht früh war. Dann bin ich an der Nashville Symphony vorbeigelaufen, davor steht auch ein schöner Brunnen. Anschließend bin ich über die John Seigenthaler Pedestrian Bridge gelaufen, von der man einen schönen Blick auf Nashville hat. Ich habe sie aber nicht überquert, sondern bin nach der Hälfte oder so wieder zurückgelaufen.





Danach bin ich am Ryman Auditorium vorbei zum Tennessee State Capitol gelaufen und war anschließend im Musicians Hall of Fame and Museum. Das war ziemlich cool! Da gab es Ausstellungen über einige Musiker und auch über Musikproduktion, was ich sehr interessant fand. Ich fand dieses Museum richtig toll und es war vor allem angenehm, dass ich mir für alles genauso viel Zeit nehmen konnte, wie ich wollte. Ich musste ja auf niemanden warten oder mich für irgendwen beeilen. Als ich dort fertig war, bin ich wieder in die Innenstadt von Nashville gelaufen, wo ich auch etwas gegessen habe. Anschließend bin ich in den Stadtteil The Gulch gelaufen, da war ich in der Five Daughters Bakery, hab einen Kaffee getrunken, einen leckeren Donut gegessen und ein bisschen gelesen, ich hatte mir nämlich extra meinen E-Book Reader mitgenommen. Da habe ich also eine Pause gemacht, was sehr angenehm war. Danach war ich kurz in meiner Ferienwohnung, hab mich aber auch schnell wieder auf den Weg gemacht. Abends war ich nämlich auf einem Konzert. Ich habe ja vor ein paar Jahren sehr gerne die Musik von der Band Cimorelli gehört und auch deren Videos auf YouTube geguckt. Und an dem Tag haben die ihr erstes Konzert seit sechs Jahren gespielt! Das war auch mit ein Grund, warum ich genau in der Woche nach New Orleans und Nashville gereist bin. Ich habe dieses Konzert als Anlass genommen, endlich diese Reise zu machen, die ich schon so lange machen wollte. Das Konzert war richtig toll, ich bin sehr froh, dass ich das wirklich gemacht habe! Es war auch irgendwie ein schöner Moment, denn diese Band war so meine erste Verbindung zu den USA. Durch sie habe ich irgendwie viel auch über Amerika gelernt und angefangen, mich dafür zu interessieren. Und sie jetzt „in echt“ zu sehen war sehr cool. Vor dem Konzert hat mich eine Frau ungefähr in meinem Alter angesprochen, die auch alleine bei diesem Konzert war. Das war auch sehr schön, wir haben uns vor dem Konzert ganz gut unterhalten. Ich hab sie auch gefragt, ob wir uns in den nächsten Tagen mal treffen wollen, während ich halt noch in Nashville war, aber sie ist am nächsten Tag zu ihrer Familie in Kalifornien geflogen, deshalb konnten wir das leider nicht machen. Es war aber schön, sich vor dem Konzert mit ihr zu unterhalten und so standen wir beide nicht alleine rum!






Am nächsten Tag war ich nochmal beim Tennessee State Capitol, bin diesmal aber auch dahinter durch den Bicentennial Capitol Mall State Park gelaufen. Das war ganz schön eigentlich, aber auch gar nicht so besonders. Jedenfalls war ich danach auf einem Farmer‘s Market. Da war eine große Markthalle mit verschiedenen kleinen Läden drin, es gab aber auch einen überdachten Außenbereich, wo viel Selbstgemachtes verkauft wurde. Den Teil fand ich sehr schön, ich habe mir ein paar kleine Tüten Tee gekauft und ein kleines Küchlein. Von dort bin ich in den Stadtteil The Gulch gefahren und bin dort ein bisschen herumspaziert. Eigentlich soll es da viel so Straßenkunst geben, aber ich hab gar nicht so viele Gemälde gefunden. Anschließend war ich aber im Frist Art Museum, das war sehr schön. Da gab es zwar auch nicht so viele klassische Gemälde, aber es gab eine Ausstellung mit ganz vielen Fotos, die Paul McCartney gemacht hat. Das fand ich sehr interessant! Eigentlich habe ich nicht so einen großen Bezug zu Paul McCartney, aber ich fand die Bilder sehr interessant. Und ich interessiere mich ja auch für Musikindustrie, von daher fand ich die Fotos auch aus der Perspektive sehr cool. Es war ein Blick hinter die Kulissen einer extrem erfolgreichen Musikgruppe. Außerdem gab es auch eine Ausstellung mit so afrikanischen Kostümen, die ganz aufwändig hergestellt werden. Das war ebenfalls interessant, aber auf eine andere Art und Weise natürlich. In diesem Museum hatte ich also auch eine gute Zeit, vor allem diese Fotoausstellung fand ich sehr cool. Als ich in dem Museum fertig war, bin ich nur noch zurück zu der Wohnung gegangen und habe dort den Abend verbracht.



Am folgenden Tag, das war schon der Samstag, war ich im Stadtteil 12 South, den ich sehr schön fand. Ich bin dort erst ein bisschen über die Hauptstraßen spaziert und habe dann mehr oder weniger gebruncht. Das war eigentlich sehr lecker, ich habe aber eine größere Portion erwartet haha ich musste auch recht lange warten da und als ich dann an meinem Tisch war und bestellt hab, hab ich sogar zuerst das Essen bekommen und dann den Kaffee, obwohl ich es anders herum bestellt hatte. Ich fand das aber nicht so schlimm, ich hatte ja Zeit. Und ich bin satt geworden, lecker war es wie gesagt auch, also alles gut. Etwas später bin ich noch über den Kampus der Belmont University gelaufen, den fand ich auch sehr schön. Das waren eigentlich richtig schöne Gebäude und es gibt dort ja auch den Belmont Mansion, das war ursprünglich das Sommeranwesen von zwei sehr reichen Leuten Mitte des 19. Jahrhunderts. Als ich dort fertig war, bin ich zum Centennial Park gefahren, da steht ein Nachbau des Parthenons in Griechenland. In dem Park bin ich ein bisschen herumspaziert, da gab es auch einen Teich, um den ich einmal herum gelaufen bin. Außerdem war es sehr sonnig, das hat es natürlich nochmal schöner gemacht. Anschließend bin ich über den Kampus der Vanderbilt University zurück zu meiner Wohnung gelaufen, obwohl es noch gar nicht so spät war. Ich habe dann noch ein wenig mit meiner Schwester telefoniert, hab mir Abendessen gekauft und einen entspannten letzten Abend in Nashville verbracht.









Am nächsten Morgen habe ich erstmal alle meine Sachen zusammengepackt und dann versucht, den Tag bestmöglich zu planen, was irgendwie nicht so leicht war. Eigentlich wollte ich nochmal nach 12 South, aber die Busse dahin und vor allem von dort zum Flughafen sind eher suboptimal gefahren. Letztendlich bin ich aber doch dorthin gefahren und habe sehr lecker in einem australischen Café gefrühstückt. Danach habe ich kurz mit meinen Eltern telefoniert, bin noch ein bisschen durch 12 South gelaufen und hab mich dann schon auf den Weg zum Flughafen gemacht. Irgendwann an dem Tag habe ich leider auch die Nachricht bekommen, dass mein Flug irgendwie sechs Stunden Verspätung hat… Zum Glück war es der Anschlussflug von Atlanta aus und nicht der erste Flug. Letztendlich war er auch nicht ganz so viel zu spät, ich bin aber trotzdem viel später als geplant erst wieder in New York angekommen. Eigentlich wollte mein Gastvater mich vom Flughafen abholen, aber es ist ihm dann doch zu spät geworden. Stattdessen hat er mir einen Fahrer geschickt, der mich vom Flughafen nach Hause gebracht hat, was ich sehr nett fand. Ich bin also irgendwann spät abends wieder gut (und sehr müde) zu Hause angekommen.
Insgesamt hatte ich eine richtig schöne Woche, für die ich sehr dankbar bin! Es war auch meine erste Reise, die ich so richtig alleine gemacht habe. Also wo ich auch vor Ort alleine war. Das war eine sehr interessante Erfahrung! Auf der einen Seite ist es cool, alles selbst entscheiden zu können und immer genau das tun zu können, worauf man gerade Lust hat. Auf der anderen Seite ist das auch manchmal anstrengend und ich habe gemerkt, dass ich oft einfach das Bedürfnis habe zu reden. Was ja aber auch normal ist, denke ich. Ich hatte jedenfalls eine sehr schöne Zeit in New Orleans und Nashville und hab vieles gesehen!
Danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt! Ich hoffe, es war interessant!
Bis bald!

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