Hallo ihr Lieben!
Es wird wieder höchste Zeit für einen neuen Blogpost! Diesmal wird er wahrscheinlich sehr lang, im Oktober ist viel passiert. Viel Spaß beim Lesen!
Am 04. Oktober haben Florentina und ich uns getroffen und waren gemeinsam erstmal bei Lidl. Davon gibt‘s auf Long Island sogar recht viele Standorte, aber es war das erste Mal, dass ich richtig da war. Und das war so eine tolle Erfahrung!! Die haben natürlich nicht viele deutsche Marken da, das ist schon recht amerikanisiert, damit der Laden hier auch funktioniert. Aber es war trotzdem richtig toll, denn die hatten da eine frische Backtheke und sogar Brötchen!!!! Florentina und ich waren beide richtig glücklich hahah wir haben da dann ein paar Sachen gekauft und sind in den Heckscher Park gefahren, wo wir uns an einen kleinen Strand gesetzt und gepicknickt haben. Das war richtig schön, die Sonne hat auch noch gut geschienen. Und dieses Essen hat ehrlich gesagt einfach richtig gut getan haha es war mal wieder ein bisschen deutsch, das hatte ich schon lange nicht mehr gegessen… Wir haben uns gut unterhalten und hatten einen sehr schönen Nachmittag zusammen!
Ein paar Tage später haben wir uns vormittags nochmal spontan getroffen, diesmal waren wir bei Florentina in der Nähe einen Kaffee trinken, das war auch wieder ganz schön. Am nächsten Tag haben wir uns schon wieder getroffen, da waren auch noch zwei andere Au Pairs dabei und wir waren zusammen am Strand. Das war zwar ein bisschen kühl, aber wir hatten eine sehr lustige Zeit zusammen und haben unter anderem Kartenspiele gespielt.
Wieder am nächsten Tag, das war dann der 11. Oktober, sind Florentina und ich morgens früh mit dem Zug nach Montauk gefahren. Das ist eine kleine Stadt am östlichsten Punkt von Long Island. Wir hatten dort auch einen echt schönen Tag zusammen! Nachdem wir morgens um 10 Uhr dort angekommen waren, sind wir erstmal in die Stadtmitte gelaufen und dort habe ich mir einen Kaffee gekauft. Anschließend sind wir zum Montauk Point Lighthouse gefahren und sind dort ein wenig herumspaziert. Wir waren auch oben im Leuchtturm, das war ganz cool. Wobei der Leuchtturm jetzt nicht sonderlich hoch war oder so. Aber es war trotzdem sehr schön da, man hatte auch einen schönen Blick auf die Küste und den Strand von Montauk. Und ich fand‘s sehr cool, dass wir quasi an der gegenüberliegenden Küste vom Atlantik in Europa waren. Ich habe da auch kurz meine Familie angerufen und ihnen gezeigt, dass sie auf der anderen Seite dieses Wassers sind hahah Etwa zwei Stunden später sind wir wieder zurück in die Stadtmitte von Montauk gefahren und haben uns dort etwas zu essen besorgt. Das haben wir dann am Strand gegessen, was lecker, aber ein bisschen kalt und windig war… Danach sind wir durch die Stadt spaziert, waren in einigen Läden und haben uns da die Zeit schön vertrieben! Ich habe mir einen Sticker (ich kaufe mir in jeder Stadt, die ich hier besuche, einen Sticker) und ein UNO Spiel gekauft, was ich sehr cool finde! Abends waren wir dann nochmal am Strand, da war nämlich zufällig genau an dem Tag ein Feuerwerk. Das haben wir uns angeguckt, es war auch sehr schön. Wir mussten allerdings leider schon etwas früher gehen, um unseren Zug zurück zu kriegen. Das hat auch alles funktioniert und wir sind gut wieder nach Hause gekommen. Wir hatten einen sehr schönen Tag und ich bin froh, dass ich das nun auch von meiner Liste abhaken konnte!









In der Woche darauf war auch schon das Cluster Meeting für den Oktober. Wir haben anlässlich zu Halloween, was hier ja ein bisschen wie Karneval in Deutschland ist, Masken gestaltet (für die Augen, nicht für den Mund haha). Dafür haben wir uns in einer Bücherei getroffen. Eigentlich war das ganz nett, aber irgendwie war das ein komisches Treffen. Es war die ganze Zeit sehr leise und es ist nie richtig ein Gespräch entstanden… Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, die Masken zu gestalten! Ich habe sie danach den Kindern geschenkt, weil ich damit nicht so viel anfangen konnte. Aber ich glaube, sie haben sich gefreut. Nach dem Cluster Meeting habe ich mit Florentina noch was bei Panera Bread gegessen, das war sehr lecker und auch wieder schön.
Zwei Tage später, das war ein Freitag, sind meine Gastfamilie und ich nach Upstate New York gefahren, um dort Äpfel pflücken zu gehen. Wir haben den Kindern erzählt, dass wir mein jüngeres Gastkind zur Schule fahren müssen, weil ihr Bus nicht kommt. Ihre Schule ist eigentlich so 20-30 Minuten entfernt, wir sind aber stattdessen zwei Stunden zu einer Farm gefahren, wo man eben Äpfel pflücken konnte. Die Kinder haben das tatsächlich nicht gemerkt oder zumindest nicht hinterfragt, bis wir angekommen waren hahaha dort angekommen haben wir dann so Tüten gekauft, die wir mit selbstgepflückten Äpfeln befüllen durften. Also da gab es ein riesiges Feld mit ganz vielen verschiedenen Apfelbäumen und -sorten. Dort sind wir für ein paar Stunden herumspaziert und haben Äpfel gepflückt. Es gab auch einen Laden dort, der mir sehr gut gefallen hat. Da habe ich ein paar verschiedene Teesorten gekauft. Nachmittags sind wir dann wieder zurück gefahren und haben auf dem Weg bei McDonald‘s zu Abend gegessen.
Am nächsten Tag war ich mit Florentina wieder in der Stadt (Manhattan), denn wir wollten dort nach für Halloween dekorierten Häusern suchen. Wir sind auch sehr fündig geworden. Wir sind vor allem durch die Upper East Side gelaufen, das ist der Stadtteil östlich vom Central Park. Dann sind wir durch den Central Park zur Upper West Side gelaufen, haben dort etwas gegessen und sind dann nach Harlem gefahren. Wir waren ja schon relativ nördlich in Manhattan und dann habe ich vorgeschlagen, dass wir uns diesen Stadtteil ja auch mal angucken könnten. Das haben wir auch gemacht und so eine andere Seite von Manhattan kennengelernt. In Harlem ist fast kein Tourismus und es ist eine eher ärmere Gegend. Das war schon krass, wie anders Manhattan sein kann. Ich fand das sehr interessant und auch ein bisschen traurig, dass es in Manhattan so gegensätzliche Gegenden gibt, in Bezug auf Reichtum und Armut. Aber ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben, auch, wenn ich nicht unbedingt nochmal nach Harlem muss. Florentina und ich sind dort ein bisschen herumgelaufen, sind dann durch einen Park spaziert und anschließend nach Queens in einen Park am East River gefahren. Ich habe nämlich vorgeschlagen, dass wir uns dort den Sonnenuntergang anschauen könnten, weil das Wetter an dem Tag sehr schön war und ich vermutet habe, dass es ein schöner Sonnenuntergang werden könnte. Das haben wir also gemacht und wir haben einen extrem schönen Sonnenuntergang erwischt. Wir saßen da an einem kleinen Strand, neben uns wurde eine Hochzeit gefeiert und wir haben die Sonne hinter Manhattan untergehen sehen. Es war richtig schön und dabei sind ein paar meiner liebsten Fotos von New York entstanden! Wir hatten also wieder einen richtig tollen Tag zusammen!





















Am Dienstag in der darauffolgenden Woche haben Florentina und ich uns wieder getroffen und sind zusammen in ein Café gefahren. Da waren wir auch ein paar Wochen vorher schon, da wurde uns nämlich der Tipp gegeben, dass es dort dienstags immer frische Zimtschnecken gibt. Die haben wir uns also gekauft und sie waren wirklich sehr lecker. Anschließend waren wir kurz bei Lidl und haben dann bei mir zusammen Bratkartoffeln, Bratwurst und Bohnen gekocht, was sehr lecker war!
Zwei Tage später habe ich mich mit einem neuen Au Pair getroffen, das aus Österreich kommt. Sie hat ein Café vorgeschlagen, wo wir uns treffen könnten und das war ein richtig tolles Café! Da gab‘s sehr viele Teilchen und es war alles französisch inspiriert, das Café heißt auch The French Workshop. Ich fand den Kaffee und das Essen dort sehr lecker. Das Au Pair und ich haben uns auch gut unterhalten!
Am nächsten Tag kam abends Bruna, das brasilianische Au Pair, was ich schonmal erwähnt hatte, zu mir. Sie hat sich nicht gut mit ihrer Gastfamilie verstanden und hat letztendlich die Gastfamilie gewechselt. Sie war dann bis freitags bei ihrer alten Gastfamilie, konnte aber erst montags zu ihrer neuen Gastfamilie. Deshalb habe ich (natürlich in Absprache mit meinen Gasteltern) ihr angeboten, dass sie für das Wochenende zu uns kommen kann. Das hat sie dann auch gemacht. Wir sind am Samstagmorgen nach Coney Island gefahren, weil sie da immer mal hinwollte. Die Anreise hat leider sehr lange gedauert, aber wir hatten eine schöne Zeit dort. Auf Coney Island gibt es ja einen relativ berühmten Freizeitpark am Strand. Dort gibt es viele Achterbahnen und so. Wir waren auf keiner davon drauf, sondern sind hauptsächlich am Strand langgelaufen und haben dort auch etwas gegessen. Das war ganz schön, wir konnten vor allem die Sonne genießen! Nachmittags sind wir dann noch nach Manhattan gefahren, wo Bruna sich noch eine Reisetasche gekauft hat. Dann sind wir auch schon wieder zurück nach Long Island gefahren, haben mit meiner Gastfamilie zu Abend gegessen und waren anschließend mit Florentina im Kino. Wir haben den Film „Regretting You“ geguckt, das war sehr schön. Mir hat der Film echt gut gefallen und den anderen glaube ich auch!
Am nächsten Tag waren Bruna und ich zusammen in der Gemeinde, in die ich hier gehe. Das hat ihr glaube ich sehr gut gefallen, was mich wiederum sehr gefreut hat! Sie hatte in ihrer bisherigen Au Pair Zeit nur sehr wenig Kontakte, weil sie immer viel arbeiten musste und außerdem kein Auto hatte. Nach dem Gottesdienst saßen wir noch mit einigen aus der Gemeinde halt im Gemeindecafé und haben uns unterhalten und ich glaube, das fand sie eben besonders schön. Danach waren wir in einem nahegelegenen Park spazieren und haben uns dabei gut unterhalten. Nachmittags waren wir einfach nur zu Hause, haben ein bisschen Zeit mit den Kindern verbracht und ansonsten auch nicht viel getan. Am nächsten Tag waren die Kinder ja wieder in der Schule, Bruna und ich haben einen ruhigen Morgen zu Hause verbracht und dann habe ich sie zum Flughafen gefahren. Jetzt wohnt sie bei einer Gastfamilie in Ohio und ist dort auch sehr glücklich, von dem, was ich so von ihr gehört habe!
In der Woche habe ich mich mal wieder mit Giovana getroffen, wir waren bei The French Workshop. Das war wie immer sehr schön und lecker! Ansonsten war im Oktober nur noch Halloween. Meine Gastfamilie und ich haben uns alle als Charaktere von Wizard of Oz verkleidet. Ich hatte das Kostüm von Dorothy und war damit auch sehr zufrieden. Nachdem die Kinder nachmittags aus der Schule gekommen waren, sind wir mit ein paar anderen Familien gemeinsam durch die Straßen gezogen und die Kinder haben ganz viele Süßigkeiten gesammelt. Abends waren wir alle noch bei einer der Familien und haben da was gegessen, während die Kinder gespielt und getobt haben. Das war auch sehr schön eigentlich. Ich bin so dankbar, dass meine Gastfamilie mich immer zu solchen Sachen einlädt und mitnimmt. Das ist nicht selbstverständlich! Als wir von diesem Beisammensein dann wieder nach Hause gekommen sind, standen auf unserer Straße auf einmal richtig viele Autos. Es hat sich dann herausgestellt, dass unsere Nachbarn eine Hausparty veranstaltet haben, die ziemlich ausgeartet ist… Letztendlich wurde die Party sogar von der Polizei aufgelöst. Das war wie im Film!






So, das war es jetzt endlich mit meinen Erlebnissen des Oktobers. Ich hoffe, es hat euch gefallen! Vielen Dank, dass ihr bis hierhin gelesen habt und euch so für meine Erfahrungen hier interessiert!!
Ganz liebe Grüße und bis bald!

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