Hallo ihr Lieben!
Hier kommt der nächste Blogpost! Das Highlight des Julis war natürlich der Besuch meiner Familie, dazu werde ich deshalb einen separaten Blogpost machen. Das nur schonmal vorweg, jetzt wünsche ich euch wie immer viel Spaß beim Lesen!
Die Kinder hatten ja den kompletten Juli und August Ferien, sie waren aber fast die ganze Zeit im Summer Day Camp. Das ist eine Art Ferienbetreuung, aber in riesig. Die Kinder waren jeden Tag in einem sehr großen Camp, wo sie mit ihrer „Klasse“ sozusagen ganz viele verschiedenen Aktivitäten gemacht haben. Sie hatten jeden Tag zwei Mal Schwimmen und ansonsten gab es unter anderem verschiedene Spielplätze, Riesenschaukeln, Trampoline, Trapeze, Karts und ganz viele andere Sachen. Ich war auch zwei oder drei Mal dort und diese Anlage ist echt krass, genauso wie das, was die da machen. Dort waren die Kinder jeden Tag von kurz nach 8 Uhr bis fast 17 Uhr. Ich hatte also die Sommerferien über sehr viel Freizeit und ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, womit ich diese ganze Zeit immer verbracht habe. Irgendwie hatte ich immer einige Sachen zu tun und habe gar nicht so viel unternommen, wie ich gekonnt hätte. Aber es war trotzdem ein sehr schöner Sommer. Ich habe mich nämlich endlich getraut, mal andere Au Pairs anzuschreiben und mich mit ihnen zu treffen. Ich weiß auch nicht, warum ich dafür so lange gebraucht habe… Aber im Sommer habe ich also endlich ein paar Freundinnen gefunden, was meine Zeit als Au Pair um einiges verbessert hat! Ich meine, ich hatte vorher schon eine tolle Zeit, aber seit dem Sommer ist sie noch viel besser geworden. Vorher hab ich gefühlt immer viel zu Hause rumgesessen und nicht so viel unternommen, wobei das in diesem Blog irgendwie nicht so rüber kommt haha also macht euch gefasst auf noch längere Einträge!
Aber zurück zum Thema. Am zweiten Juli hat mich ein Ehepaar aus der Gemeinde eingeladen. Der Mann macht fast immer die Musik in der Gemeinde und wollte dann ein bisschen Musik mit mir machen. Das haben wir also gemacht und waren außerdem bei einem deutschen Metzger auf Long Island. Dieser Laden war richtig toll, die hatten da auch einige andere Produkte, die aus Deutschland importiert wurden. Das hat mich richtig glücklich gemacht hahah wir haben danach bei dem Ehepaar zu Hause gegrillt und die Sachen, die wir in dem Laden gekauft hatten, gegessen, was sehr schön und lecker war.
Zwei Tage später war der vierte Juli, das ist ja der Nationalfeiertag der USA. Dieser Tag wird hier bekanntlich riesig gefeiert. Den Vormittag hab ich mit meiner Gastfamilie verbracht, da ist eigentlich nichts interessantes passiert. Nachmittags hab ich mich dann aber mit einem anderen Au Pair aus Dix Hills am Jones Beach getroffen. Dort war abends ein großes Feuerwerk über dem Wasser, was sehr schön war. Der Strand war extrem voll, aber es war trotzdem ein richtig cooles Erlebnis. Das Au Pair aus Dix Hills hat auch noch eine andere Freundin mitgebracht, die etwas westlicher auf Long Island wohnt, und später kam noch ein „Bro Pair“ dazu (so nennt man männliche Au Pairs). Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag, wobei ich mich letztendlich mit der Freundin des Au Pairs, mit dem ich mich eigentlich getroffen hatte, besser verstanden habe. Das Au Pair aus Dix Hills war auch sehr nett, wobei ich danach nie wieder was mit ihr gemacht habe. Mit dem anderen Au Pair bin ich aber in Kontakt geblieben, sie heißt Giovana und kommt aus Brasilien. Der Abend war insgesamt aber sehr cool und das Feuerwerk war auch sehr schön! Die Rückfahrt war allerdings ein bisschen anstrengend. Nach dem Feuerwerk wollten natürlich alle gleichzeitig nach Hause und da waren sehr viele Menschen. Ich habe einfach eine Stunde gebraucht, um nur vom Parkplatz runterzukommen und danach musste ich immer noch 45 Minuten nach Hause fahren… Und ich musste die ganze Zeit ziemlich dringend auf die Toilette hahaha irgendwann bin ich aber auch angekommen.






Am nächsten Tag war ich mit Bruna in der Stadt, was sehr schön war. Wir sind die High Line entlang gelaufen und haben in der Nähe einen Kaffee getrunken. Das Café hatte einen richtig schönen kleinen Garten, wo wir gesessen und uns unterhalten haben. Das habe ich sehr genossen! Als wir die High Line zu Ende gelaufen waren, haben wir kurz den Chelsea Market besucht und waren dann auf Little Island. Das ist eine kleine künstlich angelegte Insel, auf der man sehr schön rumspazieren kann. Danach waren wir noch kurz in der Shopping Mall Hudson Yards, weil wir uns ein bisschen abkühlen wollten, es war nämlich sehr warm an dem Tag. Und wenn es in New York City warm ist, wird es sehr drückend und schwül. Wir haben uns dann schon am Nachmittag wieder auf den Rückweg gemacht, wobei wir noch ein wenig auf unseren Zug warten mussten. An der Penn Station ist oben so ein kleiner Platz, der heißt Plaza 33, und da war gerade ein kostenloses kleines Jazz-Konzert, was ich sehr cool fand. Da saßen wir also noch ein bisschen und haben auf den Zug gewartet. Abends habe ich mit meiner Gastfamilie zu Abend gegessen und danach sind wir noch nach Northport, eine sehr schöne kleine Stadt auf Long Island, gefahren, um dort ein Eis zu essen. Das war richtig schön, da ist ein kleiner Hafen, wo wir noch ein bisschen den Sonnenuntergang geguckt haben und die Kinder haben auf einem Spielplatz dort gespielt.






Am nächsten Tag habe ich mich nachmittags mit noch einem neuen Au Pair getroffen, die ebenfalls in Dix Hills wohnt. Sie heißt Marta und kommt aus Polen und wir haben uns an dem Tag zum ersten Mal getroffen. Das war sehr schön. Ich wollte ihr ein bisschen die Gegend zeigen, wobei sie letztendlich mir ein paar neue Ecken gezeigt hat haha dabei war sie gerade zwei Wochen auf Long Island und ich schon fast elf Monate… Wir haben uns aber sehr gut verstanden, haben bei Paris Baguette einen Kaffee getrunken, waren in einer Mall, haben bei Wendy’s etwas gegessen und waren dann noch in einem Park spazieren. Wir hatten eine echt gute Zeit zusammen! Es hat auch einfach mal wieder gut getan, mit einer anderen Europäerin zu reden, unsere Kulturen sind ja im Gegensatz zur amerikanischen Kultur in vielen Hinsichten recht ähnlich. Das hat also sehr gut getan!



Am nächsten Tag sind abends Julia und ihre Gastfamilie gekommen, die haben die Woche auf Long Island verbracht. Die Eltern von Julias Gastmutter wohnen auf Long Island, Julias Gastfamilie hat also dort übernachtet. Julia hat aber bei meiner Gastfamilie übernachtet und wir haben in der Woche dann sehr viel Zeit miteinander verbracht, was sehr schön war. Wir mussten zwar beide auch arbeiten, aber das haben wir viel zusammen gemacht und wir hatten trotzdem auch etwas Zeit ohne Kinder. Wir waren unter anderem einmal am Strand und auch einmal im Outlet Center.
Den Freitag danach ist dann meine Familie aus Deutschland angekommen! Meine Geschwister waren morgens noch in der Schule und dann ist meine Familie direkt nach der Schule zum Flughafen gefahren und nach New York geflogen. Mein Gastvater und ich haben sie abends vom Flughafen abgeholt, was natürlich sehr schön war. Es hat richtig gut getan, meine Familie nach so langer Zeit wiederzusehen und wir hatten eine richtig schöne Zeit zusammen! Sie waren insgesamt zwei Wochen in den USA, sind aber fünf Tage ohne mich verreist. Sie waren hauptsächlich in Boston, wo ich ja schon mal war, deshalb bin ich in New York geblieben und hab meine Urlaubstage für andere Reisen aufgespart. In der Woche ist bei mir nicht so viel passiert, ich habe mich nur einmal vormittags mit Giovana getroffen. Wir haben uns in einem Café getroffen und sie hat noch zwei andere Freundinnen mitgebracht. Das war sehr schön, wir haben uns echt gut unterhalten und haben viel gelacht! Von der Zeit mit meiner Familie erzähle ich aber, wie bereits erwähnt, im nächsten Blogpost.



Als meine Familie wieder in Deutschland war, war der Juli eigentlich auch schon vorbei. Das einzige, was noch passiert ist, war eine kleine Show von der Camp-Klasse meines jüngeren Gastkinds. Ihr ganzer Jahrgang hat jeweils einen kleinen Tanz pro Klasse aufgeführt, was echt süß war. Danach konnten wir noch kurz zu der Klasse und mit den Kindern reden und dann sind wir auch schon wieder gefahren. Aber es war echt cool, das Camp mal quasi in Aktion zu sehen, vorher war ich nur an einem Kennlernabend da.
So, das war es jetzt mit dem ersten Teil meines Julis, der zweite kommt auch bald. Ich hoffe, der Beitrag war nicht zu lang und hat euch gefallen. Danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt!
Bis bald!

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