Ihr Lieben!

Hier kommt schon der nächste Blogpost! Ich wurde ja im März von meiner besten Freundin Lilli und ihrem Freund Moritz besucht und in diesem Beitrag werde ich euch von unserer gemeinsamen Zeit erzählen. Los geht‘s!

Am 21. März habe ich die beiden nachmittags vom Flughafen abgeholt und nachdem wir recht lange im typischen New Yorker Verkehr standen, sind wir auch irgendwann zu Hause angekommen. Meine Gastkinder haben Lilli und Moritz sehr aufgedreht das Haus gezeigt und etwas später haben wir auch schon zu Abend gegessen. Als die Kinder im Bett waren, saßen wir noch zusammen und haben uns unterhalten, was sehr schön war. Auf der einen Seite war es ein bisschen komisch, dass die beiden jetzt hier in New York waren, auf der anderen Seite hat es sich aber auch so angefühlt, als wäre keine Zeit vergangen, seitdem wir uns das letzte Mal gesehen hatten.

Am nächsten Tag waren wir zu dritt in Manhattan. Dort angekommen sind wir zur Aussichtsplattform SUMMIT One Vanderbilt gelaufen. Das sind drei Etagen mit verschiedenen Räumen, in denen man immer auf Manhattan schauen kann, manchmal gibt es aber auch noch andere Dinge zu sehen und zu tun. Auf dem Weg dorthin waren wir in einem etwas größeren und schickeren Starbucks und sind außerdem am Bryant Park vorbeigelaufen, bevor wir uns noch das Grand Central Terminal angeguckt haben und letztlich an der Aussichtsplattform angekommen sind. Dort haben wir einige Zeit verbracht, Fotos gemacht und die Aussicht genossen. Das war auch für mich das erste Mal, dass ich Manhattan von oben gesehen habe und es war eine echt coole Erfahrung! Anschließend sind wir zum Times Square gelaufen und haben dort auch etwas zu Mittag gegessen. Danach waren wir in der Nähe des Rockefeller Centers in der St. Paul‘s Cathedral und im Lego Store, was beides auf sehr unterschiedliche Weise cool war! Als wir dort fertig waren, sind wir auch schon wieder nach Hause gefahren, wo es bald Abendessen gab. Danach waren wir noch bei Walmart und Target, das wollten die beiden nämlich gerne sehen.

Am Tag danach waren wir noch einmal in der Stadt und sind dort zuerst zur Brooklyn Bridge gefahren, die wir auch überquert haben. Das war eigentlich sehr schön, aufgrund des Winds aber auch ziemlich kalt… Auf der anderen Seite haben wir den Blick auf Manhattan genossen und sind dann mit einer Fähre wieder zurück nach Manhattan gefahren. Dort waren wir in Chinatown, was für mich auch das erste Mal war. Das fand ich richtig krass, das war wie eine andere Welt dort. Auf einmal waren keine englischen Schilder mehr zu sehen und sogar die Häuser und Straßen sahen irgendwie anders aus. Wir haben dort jedenfalls in einem Restaurant gegessen, was ich sehr lecker fand, die anderen beiden fanden es nur so mittelmäßig… Vielleicht hatte ich mich mittlerweile so an das amerikanische Essen gewöhnt, dass mir das außergewöhnlich gut geschmeckt hat oder unsere Geschmäcker waren einfach verschieden. Als wir dort jedenfalls fertig waren, sind wir durch Little Italy spaziert und dann zum 9/11 Memorial gefahren. Das haben wir uns also angeguckt und sind danach mit einer Pause bei Starbucks zur Wall Street gelaufen. Anschließend sind wir mit der kostenlosen Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbeigefahren und haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Auf Long Island waren wir noch bei McDonald‘s, weil die anderen das mal in den USA ausprobieren wollten. Das war sehr lustig, weil wir alle ziemlich müde und deshalb aufgedreht und eben lustig drauf waren.

An den darauffolgenden Tagen musste ich wieder normal arbeiten, ich hatte also nur vormittags Zeit. Montags und Dienstags waren Lilli, Moritz und ich morgens frühstücken und danach sind die beiden wieder nach Manhattan gefahren. Montags waren wir morgens bei Paris Baguette, das ist eine Café-Kette, die sehr leckere Teilchen und guten Kaffee verkauft. Dienstags waren wir bei Soul Brew frühstücken, in dieses Café fahre ich ja oft freitags mit meinen Gasteltern, um Kaffee zum Mitnehmen zu kaufen. Lilli, Moritz und ich haben aber dort gefrühstückt, was sehr lecker war. Moritz hatte als Beilage eine Art Bratkartoffeln, die ich zum Schluss auch probiert habe und von denen ich sehr begeistert war haha ich hatte einfach schon sehr lange keine Bratkartoffeln oder Kartoffeln generell gegessen (ich wusste nicht, dass Kartoffeln anscheinend wirklich sehr deutsch sind…) und diese waren sehr lecker. Dadurch kam uns dann die Idee, dass wir zusammen etwas kochen könnten. Lilli und Moritz waren an dem Tag also in Manhattan bei einem deutschen Metzger und haben Bratwürste gekauft, die wir am nächsten Abend zubereitet haben. Morgens waren wir mittwochs aber erstmal in einem Bagelladen frühstücken und sind danach zu einem Supermarkt gefahren, wo wir noch ein paar Sachen für das Abendessen gekauft haben. Abends haben wir dann also Bratkartoffeln, Bratwürste und Bohnen gekocht. Das war sehr sehr lecker, es war einfach schön, mal wieder etwas Selbstgekochtes und so Vertrautes zu essen!

Am darauffolgenden Tag mussten die anderen beiden auch schon wieder ihre Koffer packen und ich habe sie nachmittags zum Flughafen gefahren. Es war eine sehr schöne Woche, wir haben uns alle sehr gut verstanden und ich habe die Zeit sehr genossen! Was ich den Rest des Monats gemacht habe, könnt ihr in meinem Blogpost „März“ nachlesen, falls ihr es noch nicht getan habt!

Vielen Dank, dass ihr wieder bis hierhin gelesen habt! Ich hoffe, es hat euch gefallen!

Ganz liebe Grüße aus New York!