Hallo ihr Lieben!

Hier kommt der nächste Blogpopst, diesmal geht es um den Mai. Eigentlich wollte ich bis heute alle Blogposts aufgeholt haben, dafür war dann aber doch zu viel los die letzten Wochen… Ich gebe mir aber weiterhin Mühe, bis zu meiner Rückkehr alles aufzuholen. Also, los geht‘s!

Erstmal ist es im Mai schon ziemlich warm geworden, sodass wir bereits die Pool Saison eröffnet haben. Meine Gastfamilie hat sich ja einen Pool in den Garten bauen lassen und den haben wir im Mai schon das erste Mal benutzt. Das fand ich als Sommermensch natürlich sehr schön!

Das Cluster Meeting im Mai war nicht so besonders, aber trotzdem ganz schön. Wir waren einfach ein bisschen spazieren und haben uns unterhalten. Unter anderem haben wir auch ein wenig über Verlängerung geredet, denn im Mai musste ich mich auch entscheiden, ob ich länger als ein Jahr Au Pair sein möchte. Wie ihr mittlerweile ja alle wisst, habe ich mich letztendlich entschieden, sechs Monate länger hier zu bleiben. Und ich bin sehr froh, dass ich das getan habe! Ich würde sagen, die sechs Monate, die ich länger geblieben bin, waren die besten der ganzen Zeit! Das könnt ihr dann hoffentlich auch bald hier lesen.

Ein paar Tage später bin ich sehr spontan mit Flori für einen Tag nach Philadelphia, Pennsylvania gefahren. Wir haben morgens einen frühen Bus dorthin genommen und sind abends wieder zurück nach New York gefahren. Das hat auch alles wieder sehr gut geklappt und wir hatten einen sehr schönen Tag in Philadelphia!

Wir sind gegen 10 Uhr angekommen und sind zuerst am Delaware River entlang gelaufen, wo man die Benjamin Franklin Bridge schön sehen konnte. Nachdem wir ein paar Minuten an einem Pier gesessen haben, auf die Brücke geschaut und uns einen Plan für den Tag gemacht haben, sind wir zur Elfreth’s Alley gelaufen, das ist einfach eine schöne alte Straße. Eine Straße weiter waren wir bei dem Haus, in dem die erste amerikanische Flagge entworfen wurde. Eigentlich war das nicht sonderlich spektakulär, es war nur ein kleines Haus, ein Garten und ein Souvenirshop. Ich glaube, es hätte auch ein kleines Museum gegeben, da waren wir aber nicht drin. Es war aber trotzdem sehr cool, dort zu sein und das einfach mal gesehen zu haben. Anschließend sind wir nach einem kurzen Stopp bei Starbucks zur ersten Episkopalkirche Amerikas gelaufen und haben uns dort ein bisschen in den kleinen Garten gesetzt. Wir haben uns die Kirche auch kurz von innen angeschaut, sie war klein und schlicht, aber trotzdem schön. Danach sind wir zur Independence Hall gelaufen und haben uns die Liberty Bell angeguckt. Das ist ja eine Glocke, die eine sehr große Bedeutung für die Geschichte Amerikas hat, sie steht vor allem für Freiheit. Diese Glocke war an sich nicht so krass, es ist halt eine große Glocke, aber auch hier ist es wieder cool, das mal gesehen zu haben.

Von dort sind wir zum Reading Terminal Market gelaufen, das ist eine große Markthalle, wo wir uns auch etwas Kleines zu essen gekauft haben. Auf dem Weg dorthin sind wir übrigens auch an dem Hotel vorbeigekommen, in dem meine Gastmutter, die Kinder und ich im November übernachtet hatten. Anschließend sind wir durch die Innenstadt Philadelphias, vorbei am Rathaus, über den John F. Kennedy Plaza zum Philadelphia Museum of Art gelaufen, dort wurden ja berühmte Szenen des Films „Rocky“ gedreht. Vom Museum aus hatte man auch einen schönen Blick auf Philadelphia. Wir sind dort also kurz herumgelaufen, haben Fotos gemacht, unter anderem mit einer der Rocky Statuen, und sind dann weitergegangen. Anschließend haben wir nämlich Philly Cheese Steaks probiert, das ist ein sehr typisches Essen für Philadelphia. Eigentlich ist das einfach nur ein weiches Baguette mit Steak-Stücken und Käse drin. Es war aber ziemlich lecker. Danach sind wir auch schon wieder zur Bushaltestelle gegangen und sind zurück nach New York gefahren. Es war ein sehr gelungener, sonniger Tag! Wir haben alles gesehen, was man so in Philadelphia gesehen haben sollte und das an nur einem Tag! Ich finde das sehr cool, dass es von New York aus so viele leicht zu erreichende Städte gibt, die man sich so „mal eben“ an einem Wochenende oder sogar nur an einem Tag anschauen kann. 

Am nächsten Tag waren Flori und ich nachmittags in der Stadt (Manhattan), weil da ein Picknick im Central Park von unserer Au Pair Agentur veranstaltet wurde. Das Picknick an sich war etwas anders als wir es uns vorgestellt hatten, aber wir haben danach noch alleine ein bisschen im Central Park gesessen, was sehr schön war. Es war wieder sehr schönes Wetter und dann ist im Central Park irgendwie immer eine coole Stimmung, das habe ich sehr genossen. 

Einmal im Monat veranstaltet die Gemeinde, in die ich hier gehe, einen sogenannten „Fellowship Friday“. Da geht es hauptsächlich einfach um Gemeinschaft und gar nicht richtig um Kirche. Das ist auch immer eine gute Möglichkeit, neue Leute einzuladen. Im Mai war das ein Bastelnachmittag, zu dem ich meine Gastfamilie eingeladen habe und wir sind tatsächlich zusammen hingegangen. Das fand ich auch sehr schön, dass meine Gastfamilie wirklich mitgekommen ist! 

Ein paar Tage später war ich mit meiner Gastmutter und den Kindern in einer Theatervorstellung von „Elephant & Piggie“. Das ist eigentlich eine Kinderbuchreihe, die vor allem mein älteres Gastkind gerne mag, und ein paar der Geschichten wurden da eben zu einem Theaterstück gemacht. Das war auch echt cool eigentlich, es hat Spaß gemacht, das anzuschauen! 

Zuletzt haben meine Gastfamilie und ich uns im Mai noch den neuen Stitch Film im Kino angeschaut, der da neu herausgekommen war. Das war wieder eine Veranstaltung der Schule meines älteren Gastkinds. Wir haben die Tickets also über die Schule gekauft, die dadurch ein bisschen Geld verdient hat, und im Kinosaal waren dann nur Leute von der Schule. Das war auch echt ein cooler Film und ein tolles Erlebnis!

Das war‘s auch schon wieder mit dem nächsten Blogpost! Ich hoffe wie immer, dass es euch gefallen hat und ihr es interessant fandet!

Bis bald!