Hallo ihr Lieben!

Hier kommt, wie angekündigt, der zweite Blogpost über den Dezember. In diesem Eintrag erzähle ich euch von meiner Reise nach New Orleans. Viel Spaß beim Lesen!

Am 06. Dezember wurde ich früh morgens von Rebecca aus der Gemeinde hier abgeholt und wir sind zu einer ihrer Freundinnen gefahren, die in Queens wohnt. Deren Mutter hat Rebecca, ihre Freundin, dessen Freund und mich dann zum Flughafen gefahren und wir sind nach New Orleans geflogen. Dort haben wir unseren Mietwagen abgeholt und sind in den Stadtteil French Quarter gefahren, wo wir Poboys probiert haben. Das ist ein typisches Gericht für New Orleans. Eigentlich ist das nur ein weiches Baguettebrot mit frittierten Shrimps oder Fleisch, Salat, Tomate und einer Soße. Das war zwar ganz lecker, aber ich fand’s auch irgendwie nicht so krass. Danach sind wir ein bisschen durch den Stadtteil gelaufen und über den French Market. Das ist eine Markthalle, wo man viele Souvenirs und Essen kaufen kann. Wir haben auch Beignets probiert, ein weiteres typisches Essen in New Orleans. Das sind fluffige Gebäckteilchen, die ein wenig nach Quarkbällchen geschmeckt haben. Sie werden mit viel Puderzucker überstreut und haben mir sehr gut geschmeckt.

Abends sind wir mit dem Streetcar gefahren, das ist eine sehr alte Straßenbahn. Anschließend sind wir über die Bourbon Street gelaufen, dort sind viele Bars, Clubs und man hört überall Musik. Das war eigentlich ziemlich cool, obwohl wir nirgendwo reingegangen sind. Ich konnte ja fast nirgendwo rein, weil ich jünger als 21 Jahre bin. Zum Schluss waren wir aber noch in der Carousel Lounge & Bar, das war ziemlich cool. Wir haben dort etwas gegessen und die anderen haben auch etwas getrunken. Da war außerdem ein Jazz Konzert, das fand ich richtig cool! Wir konnten es leider nicht richtig sehen, weil wir um die Ecke saßen, aber das, was wir gesehen (und vor allem gehört) haben, war sehr gut. Danach sind wir mit dem Streetcar zurück zum Auto gefahren und dann zum Hotel, wo wir eigentlich sofort ins Bett gegangen sind. Auf dem Weg zum Hotel haben wir nur kurz bei Walmart gehalten, um Frühstück für den nächsten Tag zu kaufen.

Am nächsten Morgen sind wir dann nämlich nach Mississippi gefahren, wo wir eine Swamp Tour gemacht haben. Das war richtig cool und interessant! Wir haben viel Natur gesehen und auch einige Tiere: Alligatoren, Waschbären, Wildschweine und natürlich Vögel. Unser Tourguide war auch sehr gut, der hat uns viel erklärt und man hat gemerkt, dass er diesen Swamp richtig gerne mag und auch viel Spaß an den Touren hat. Nach der Tour sind wir zum Waveland Lighthouse gefahren, da war auch ein Strand. Dort hat richtig schön die Sonne geschienen und es war sogar so warm, dass wir ohne Jacke und nur im Pullover rumlaufen konnten! Das habe ich sehr genossen. Dann sind wir weiter nach Bay St Louis gefahren, das ist eine richtig schöne kleine Stadt am Wasser. Dort sind wir einfach ein bisschen herumgelaufen, waren in ein paar Läden und haben leckeres Eis gegessen, bevor wir uns wieder auf den Rückweg nach New Orleans gemacht haben. Dort haben die anderen mich an meinem Hotel für die nächsten paar Tage abgesetzt und sind zum Flughafen gefahren. Wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen und ich bin sehr dankbar, dass wir das zusammen machen konnten. Ich habe an dem Abend nicht mehr viel gemacht, ich war nur kurz einkaufen, habe etwas gegessen und bin ins Bett gegangen.

Am nächsten Tag, das war dann der Montag, bin ich sehr viel gelaufen. Ich habe an meinem Hotel gestartet und bin durch die Stadtteile French Quarter, Marigny und Bywater spaziert. Dort stehen sehr viele schöne Wohnhäuser, die ich mir einfach angeguckt habe. Dann bin ich durch den Crescent Park am Mississippi River entlang zurück in Richtung French Quarter gelaufen. Anschließend bin ich zum New Orleans City Park gelaufen, wo auch ein Kunstmuseum steht, das allerdings geschlossen hatte. Ich bin aber durch den Sculpture Park gelaufen, was sehr schön war. Ich habe dort einige interessante Kunstwerke gesehen und bin anschließend zu den Riverwalk Outlets gefahren. Dort habe ich etwas gegessen und bin zurück zum Hotel gelaufen. Da habe ich eine kurze Pause gemacht und war abends nochmal für die nächsten Tage einkaufen. 

Am nächsten und auch schon letzten Tag bin ich durch die Stadtteile Garden District und Audubon gelaufen, wo ich wieder viele schöne Wohnhäuser gesehen habe und war anschließend im Audubon Park. Das war beides sehr schön, ich hatte auch wieder Glück mit dem Wetter. Nachmittags war ich dann noch etwas essen, ich habe Gumbo probiert, das ist noch ein typisches Essen in New Orleans. Das ist eine Art Suppe oder Eintopf mit Fisch und/oder Fleisch, Reis, sowie Sellerie, Paprika, Zwiebeln und Gewürzen. Meistens ist das auch etwas scharf. Ich fand’s aber sehr lecker. Währenddessen habe ich mit meiner Familie telefoniert, was sehr schön war und nach dem Essen war ich eigentlich nur noch im Hotel und habe etwas entspannt.

Am nächsten Morgen ging es dann auch schon wieder zum Flughafen und ich bin nach Nashville geflogen. Davon erzähle ich aber im nächsten Blogpost. Insgesamt hatte ich eine sehr schöne Zeit in New Orleans und habe viel gesehen! Vor allem die Wohnhäuser, die oft sehr groß und pompös waren, haben mir sehr gefallen! 

Soweit für diesen Blogpost. Danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt!

Bis zum nächsten Mal!