Hallo ihr Lieben!
Hier kommt der Bericht über die Zeit mit meiner Familie! Viel Spaß beim Lesen!
Meine Familie ist ja am Freitagabend angekommen und ich habe sie mit meinem Gastvater zusammen vom Flughafen abgeholt. An dem Abend haben ganz schön viele Leute bei uns übernachtet; Julias Gastfamilie hat die Nacht nämlich auch bei uns verbracht, weil bei den Eltern von Julias Gastmutter die Klimaanlage ausgefallen ist und sie deshalb nicht mit dem Baby dort schlafen wollten. Es haben also acht zusätzliche Leute bei uns übernachtet, wenn man das Baby mitzählt. Es hat aber alles gut geklappt. Am nächsten Morgen haben wir alle Bagels gefrühstückt, was ziemlich schön war und dann sind meine Familie und ich in die Stadt gefahren. Dort hatten wir einen richtig schönen Tag und ich hab meiner Familie New York City gezeigt, was ich ziemlich cool fand. Ich kenne mich halt mittlerweile recht gut in Manhattan aus und konnte dann viel zeigen und erzählen. Zuerst sind wir von der Penn Station am Empire State Building vorbei zum Grand Central Terminal gelaufen, das wir uns angeguckt haben. Danach sind wir zurück zum Bryant Park gelaufen, wo wir etwas gegessen haben und dann waren wir in der New York Public Library. Die hat eine sehr schöne Architektur und man kann sie kostenlos besuchen. Anschließend waren wir noch am Times Square und sind dann schon wieder zurückgefahren. Abends saßen wir noch schön zusammen und haben die Zeit genossen, bevor wir ins Bett gegangen sind.










Am nächsten Tag waren wir morgens im Gottesdienst, da habe ich auch zum ersten Mal in dieser Gemeinde Klavier gespielt und gesungen. Das hat gut geklappt und Spaß gemacht. Nachdem wir uns im Gemeindecafé ein bisschen mit anderen Leuten unterhalten haben, sind wir nochmal in die Stadt gefahren. Dort waren wir zuerst im Metropolitan Museum of Art, weil wir vor allem die Sternennacht von Van Gogh angucken wollten. Im Museum haben wir dann allerdings festgestellt, dass dieses Gemälde gar nicht im Met, sondern im MoMA hängt… Das Museum war aber trotzdem schön und so konnte ich auch an diesen Punkt meiner Bucket Liste einen Haken setzen. Danach sind wir ein bisschen durch den Central Park gelaufen und haben dort auch eine kurze Pause gemacht. Wir saßen an einem kleinen Teich, da war auch ein Akkordeon-Spieler und es war einfach wieder eine schöne Atmosphäre. Etwas später sind wir dann über die 6th Avenue vorbei am Rockefeller Center zurück zur Penn Station gelaufen und von dort wieder nach Hause gefahren.





In der Woche danach ist meine Familie ja nach Boston gefahren und hat dort fünf Tage Urlaub gemacht. Am Freitagnachmittag sind sie wieder gekommen und am Samstagmorgen sind wir dann zu fünft zu den Niagarafällen gefahren. Am Samstagnachmittag waren wir im Letchworth State Park und sind dort ein wenig herumspaziert. Dort sind zufällig auch gerade zwei Heißluftballons geflogen, das sah ziemlich schön aus. Es war in diesem Park auch richtig leise und entspannt einfach, das hat gut getan!


Am nächsten Morgen sind wir dann richtig zu den Niagarafällen gefahren. Dort haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht und uns neben den Niagarafällen auch die Natur darum herum angeguckt. Wir haben uns die Wasserfälle nur von der amerikanischen Seite angeguckt und sind nicht nach Kanada gefahren, aber es war so oder so sehr schön und beeindruckend. Diese Wasserfälle sind schon sehr groß und gewaltig! Wenn man da in der Nähe steht wird man auch echt nass. Aber es war sehr cool, das mal zu sehen und zu erleben. Man hätte auch mit einem Boot näher an die Wasserfälle fahren können und es gab auch noch andere Aktivitäten, die man da machen kann, wir haben darauf aber verzichtet. Und ich finde, das was wir gesehen haben, war auch schon sehr cool und völlig ausreichend! Abends waren wir dann neben unserem Hotel noch im Restaurant „Cracker Barrel“, das war sehr lecker! Ich hatte Chicken Pot Pie, das ist eine Teighülle, gefüllt mit Hähnchen, Gemüse und einer Sauce. Ich finde dieses Gericht sehr lecker, meine Gastmutter kocht das auch manchmal. Am nächsten Tag sind wir morgens wieder zurück gefahren, nachmittags angekommen und ich habe abends noch gearbeitet. Da die Kinder ja aber im Sommer sowieso erst spät nach Hause kamen, war das auch nicht so lang.



Nachdem die Kinder an dem Dienstag weg waren und wir gefrühstückt hatten, sind meine Familie und ich nach Huntington, das ist eine kleine Stadt auf Long Island, in einen Second Hand Shop gefahren. Dort haben wir ein bisschen Zeit verbracht und sind danach kurz durch die Stadt spaziert. Anschließend sind wir noch in einen anderen Second Hand Laden gefahren und haben danach ein paar Kleinigkeiten bei Aldi eingekauft. Dann waren wir noch bei Paris Baguette, da gibt es ja ganz guten Kaffee und sehr leckere Teilchen. Die Sachen, die wir dort gekauft hatten, haben wir aber mit nach Hause genommen, denn kurz danach kamen auch die Kinder schon nach Hause.
Für den Mittwoch war eigentlich unser Plan, dass ich mit den anderen nach Queens zum Flushing Meadows Corona Park fahre, wir dort ein bisschen Zeit verbringen und meine Familie dann ohne mich nochmal in die Stadt fährt, um sich im Museum of Modern Art (MoMA) die Sternennacht von Van Gogh anzuschauen, während ich arbeite. Das habe ich morgens meinem Gastvater erzählt, weil er nach unseren Plänen für den Tag gefragt hat, und da hat er mir angeboten, dass ich auch mit meiner Familie in die Stadt fahren kann. Das fand ich extrem nett! Meine Gastfamilie hat mir so einfach einen Tag freigegeben, damit ich Zeit mit meiner Familie verbringen kann, obwohl ich eigentlich hätte arbeiten müssen. So sind wir also zu fünft erstmal in den Flushing Meadows Corona Park gefahren, wo wir uns diese Weltkugel und den New York State Pavillon mit den Observation Towers, die von der Weltausstellung 1964 sind, angeguckt haben. Das war ganz schön und ich hatte es vorher auch noch nie gesehen. Von dort sind wir dann zu einer Bahnhaltestelle gefahren und haben den Zug nach Manhattan genommen. Dort haben wir das MoMA besucht, was für mich auch das erste Mal war. Da hängen einige coole Gemälde und die Sternennacht haben wir auch gesehen. Als wir in den Ausstellungen fertig waren, sind wir in den Museumsshop gegangen und haben uns anschließend auf den Heimweg gemacht. Insgesamt haben wir an dem Tag viele schöne Sachen gemacht und gesehen, allerdings mussten wir uns oft beeilen, weil der Verkehr und die Parkplatzsuche an der Bahnhaltestelle sehr anstrengend waren… Aber es hat alles geklappt und wir konnten alles sehen, was wir uns vorgenommen hatten!
Abends an dem Tag haben meine Geschwister und ich Bananenbrot gebacken und wir fünf haben draußen gesessen. Da kamen auch meine Gasteltern noch dazu und mein Gastvater hat ein kleines Feuer angemacht, das war sehr schön. Ich hab mich richtig gefreut, dass meine Gasteltern auch rausgekommen sind, wir hatten einen tollen Abend alle zusammen!
Am Donnerstag waren meine Familie und ich morgens in Babylon und sind da ein bisschen herumspaziert. Babylon ist eine richtig schöne Kleinstadt an der Südküste Long Islands! Wir waren da unter anderem an einem kleinen See und in einem Antiquitätenladen. Anschließend sind wir zum Robert Moses Beach gefahren. Dort saßen wir ein bisschen am Strand, mein Vater und meine Geschwister waren auch kurz im Wasser. Das tat wieder gut, dort einfach ein bisschen zu sitzen, die Sonne zu genießen und zu lesen! Nachmittags kam eine Familie zu uns, die ein paar Häuser weiter wohnt. Die haben vier Kinder, die ungefähr im Alter meiner Gastkinder sind. Wir waren alle zusammen bei uns im Garten und im Pool. Abends gab es Pizza und wir hatten viel Spaß! Meine Familie und ich haben uns aber irgendwann verabschiedet und sind ins Kino gefahren, wir haben uns nämlich zusammen den Formel 1 Film angeschaut, der ein paar Wochen vorher rausgekommen war. Das war richtig cool! Wir konnten zwar leider nur noch Sitze in der ersten Reihe kriegen und mussten deshalb die ganze Zeit nach oben schauen, aber der Film war richtig gut und hat uns allen sehr gefallen!





Am Freitagmorgen waren meine Gasteltern und wir fünf zusammen bei Soul Brew und haben uns dort Kaffee gekauft, den wir auf der Fahrt nach Hause und auch dort angekommen getrunken haben. Etwas später waren meine Familie und ich dann Kart fahren. Wir mussten aber leider ziemlich lange dort warten und konnten dann nicht mal richtig fahren, weil die anderen in unserer Gruppe ständig Unfälle gebaut haben und dann alle Karts automatisch langsamer wurden. Das war ein bisschen doof, aber es war trotzdem ganz cool. In Norden Kart fahren ist aber besser! Danach sind wir nach Oyster Bay gefahren (noch eine schöne kleine Stadt auf Long Island, diesmal an der Nordküste) und waren dort in noch einem Second Hand Laden. Danach sind wir wieder ein bisschen durch die Stadt spaziert, mussten aber bald auch schon wieder zurück nach Hause, weil die Kinder kamen. Abends waren wir alle zusammen, also meine Gastfamilie, meine Familie und ich, in einem Burger-Restaurant essen, das war sehr lecker. Meine Gastfamilie und ich gehen da öfters mal hin und es ist immer sehr gut da. Nach dem Abendessen waren meine Familie und ich noch bei Target und haben da durch die ganzen Sachen gestöbert. Wir haben uns auch ein paar Dinge gekauft und sind dann wieder nach Hause gefahren.
Und so schnell kam auch schon unser letzter voller Tag zusammen, den wir nochmal in Manhattan verbracht haben. Wir sind nach einem Kaffeestopp erstmal die High Line entlanggelaufen und waren danach im Chelsea Market. Anschließend sind wir zum 9/11 Memorial gefahren und haben uns das angeguckt. Ich mag dieses Memorial irgendwie voll gerne, ich finde das beeindruckend und berührend. Nachdem wir uns die Wall Street und den Charging Bull angeguckt hatten, sind wir mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbeigefahren. Das ist immer ganz cool eigentlich und es war auch schön, mal ein bisschen zu sitzen haha als wir wieder zurück in Manhattan waren, sind wir zur Brooklyn Bridge gelaufen, haben sie aber nicht komplett überquert. Danach sind wir wieder zurück zur Penn Station gefahren, wir sind aber noch nicht wieder nach Hause gefahren, sondern waren auf der Aussichtsplattform „The Edge“ in Hudson Yards. Da wollten wir uns eigentlich den Sonnenuntergang angucken, der war aber leider nicht so schön. Die Aussicht, auch auf Manhattan im Dunkeln, war trotzdem toll! Ich genieße es immer wieder, Manhattan von oben zu sehen und daran zu denken, dass ich tatsächlich hier lebe! Meistens denke ich im Alltag gar nicht viel darüber nach, dass ich in New York lebe und wie krass das eigentlich ist. Aber in so Momenten wird es mir wieder bewusst und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit!








Am nächsten Tag waren wir morgens wieder im Gottesdienst, da habe ich noch einmal mit Musik gemacht. Nachdem wir uns dort ein bisschen mit anderen Leuten unterhalten hatten, sind wir nochmal zur Kartbahn gefahren, weil wir beim ersten Versuch eine freie Fahrt bekommen haben. Die wollten wir dann eigentlich einlösen, aber die Wartezeit war uns zu lang. Deshalb sind wir dann direkt zu einem großen Supermarkt namens Wegmans gefahren. Dort haben wir uns Käsekuchen gekauft, den wir vorher mal gesehen hatten. Den haben wir zu Hause gegessen und meine Mutter und ich haben auch einen Kaffee getrunken. Dann hat meine Familie ihre Koffer wieder gepackt und etwas später haben mein Gastvater, mein älteres Gastkind und ich meine Familie zum Flughafen gefahren. Dort mussten wir uns verabschieden, was natürlich wieder traurig war. Wir wussten aber, dass mehr als die Hälfte meiner Au Pair Zeit schon vorbei war und wir uns (einigermaßen) bald wiedersehen würden.
Wir hatten eine richtig tolle Zeit zusammen und ich bin super dankbar, dass meine Familie mich besuchen konnte! Es war richtig schön, mal wieder so viel Zeit miteinander zu verbringen. Wir haben sehr viel unternommen und mir hat es viel Spaß gemacht, meiner Familie mein Leben hier zu zeigen.
Ich hoffe, ihr fandet diesen Beitrag auch interessant und konntet so unsere Zeit zusammen ein bisschen miterleben. Vielen Dank für‘s Lesen und für all eure Unterstützung!
Ganz liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar